discover your essence embody your vision create our future www.isabellaulrich.com
discover your essenceembody your visioncreate our future                                                 www.isabellaulrich.com  

find me

AUSTRIA

5310 Mondsee

contact

moonlakesangoma@gmail.com

+43 676 5562907

(sms oder whatsapp - ich rufe zurück / I call you back)

 

social media

 

Instagram: gogonomoya

 

MOONLAKE SANGOMA - GOGO NOMOYA (official international site)

 

MOONLAKE UMSAMO (Lerngruppe Deutsch)

 

THE APRENTICE PAGE (study group English)

 

WILD & WISE

(Ladies only!)

 

Geburt aus eigener Kraft (Schwangerschaft und Geburt)

SANGOMA | INYANGA

 

ZU BESUCH BEI MIR

 

WAS IST EINe SANGOMA?

WANN und WARUM geht man zu einer Sangoma? Und WAS geschieht bei so einer Sitzung?

 

SANGOMA sind Schamanen, spirituelle Begleiter, Heiler und gestalten Zeremonien. In der afrikanischen Tradition in welcher ich initiiert wurde, bezeichnet das Wort Sangoma einen Medizinmann bzw eine Medizinfrau. Grundlegend kümmern sie sich um die ganzheitliche Gesundheit der Dorfgemeinschaft und ihrer Bewohner. Sie sind Friedenstifter auf allen Ebenen und Mittler zwischen dem Einzelnen, der Gemeinschaft, und den nicht-sichtbaren Ebenen unserer Wirklichkeit. Dabei geht es immer darum, sowohl den Einzelnen als auch das soziale Gefüge in Balance/Ausgleich zu halten.

 

Ihre ganz besondere Aufgabe ist es, den Seelen der verstorbenen Stammesältesten gehör zu verschaffen, die ihre Kinder und Kindeskinder auch lange Zeit (viele Generationen) nach ihrem Tod noch begleiten und unterstützen. Das ist für uns Europäer ein sehr abstrakter Gedanke, denn unsere Art zu Trauern bedeutet meist, mit dem Verlust eines geliebten Menschen abzuschließen. Mit dem körperlichen Tod sind sie für uns "weg". In nativen, animistischen Kulturen pflegt man jedoch die Verbindung zu den Vorfahren und Ahnen (bzw. zu ihrem "ena" = Geistwesen) weiterhin, und bedient sich ihrer Fähigkeiten und ihrer sprichwörtlich "grenzenlosen Einsicht".

 

Sangoma kann man nicht werden wollen. Es ist kein Beruf, den man erlernen kann. Man "ist" Sangoma - wird sozusagen dazu geboren. Den Ruf zur Sangoma nennt man Ubizo, welcher sich meist durch eine schwere Erkrankung und einer unübersehbaren Symptomatik zum Ausdruck bringt. Sangoma durchlaufen eine mehrmonatige bis oft mehrjährige Lehrzeit (epehlwheni), in welcher Sie ihre Gabe kultivieren müssen, und in welcher sie eine ganze Reihe an Initiationsriten (inthwaso) durchlaufen müssen, um vor erfahrenen Sangoma unter Beweiss zu stellen, dass sie ihrer Gabe mächtig geworden sind. Wird diese Gabe kultiviert und geschult, entwickelt sie sich zu einem sehr wertvollen Instrument für die Gemeinschaft.  Auch in unserer Kultur gibt es Menschen mit so einer Gabe. Nur erkennt man sie nicht als solche, denn in unserer Kultur ist das Wissen verloren gegangen.

 

Ein/e INYANGA - ein Medizinmann oder eine Medizinfrau  - findet mit Hilfe ihrer geistigen Helfer die "Medizin" für die jeweilige Situation. Diese "Medizin" kann sprichwörlich ALLES sein. Manchmal ist die Medizin einfach nur Bestandteile einer Pflanze, die man sich in der Apotheke holt. Manchmal sind es Worte der Klarheit und der Anerkennung, oder eine sorgfältig geplante Tat, damit etwas begonnen oder zu Ende gebracht werden kann. Zu Trauern kann Medizin sein, und die Anteilnahme, die einem dabei zu Teil wird. Berührung kann Medizin sein, um eine innere Anspannung zu lösen. Medizin ist all das, was den entsprechenden Ausgleich bringt, und damit wieder Ordnung schafft und zurück zur ursprünglichen Natur der Dinge führt.

 

***

 

Meist kommen die Menschen zu mir, wenn sie herausfinden wollen, warum ein bestimmtes Problem oder eine Erkrankung ihr Leben erschwert, welche meist auf herkömliche Weise (Psychotherapie, Medizin) nicht zu bewältigen sind. Meist handelt es sich dabei um Probleme, die schon seit langer Zeit in der Familie liegen (sogenannte Ahnen-bezogenen Themen). Manchmal stehen Menschen auch an einer Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt, oder benötigen Unterstützung dabei, einen wichtigen Schritt in ihrem Leben zu wagen, und wissen nicht, ob das wirklich der richtige Schritt ist, der auf lange Sicht ihrer Bestimmung dienlich ist.

 

Eines meiner wichtigsten Arbeitsfelder ist die Begleitung von Menschen, die keinen Boden im Leben finden. Die sich schwer damit tun, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, ihren Körper wirklich zu bewohnen und zu pflegen, und die auf eine Art und Weise "nicht dazu gehören" und offensichtlich "nichts ins System passen", so wie sie sind.

 

Wenn man zu mir kommt, sitzt man erst einmal in meinem Wohnzimmer, bei Tee/Kaffee und Keksen. Ich nehme mir Zeit und höre dir zu, was du von dir erzählen möchtest. 

 

Danach lasse ich meine Ahnen und spirituellen Helfer (Mkhulu Shindili, Gogo Mkhanyakude und Izithunywa) zu Wort kommen bzw. arbeiten. Die haben meist einen sehr viel besseren Einblick als wir, und können noch klarer erkennen, wo der Ursprung der Dynamik/des Problems/der Erkrankung liegt. Das geschieht manchmal ganz offenslichtlich, weil sie sich zu Wort melden, und ich leihe ihnen dafür meinen Körper und meine Stimme. Das kann manchmal etwas laut werden, aber man braucht sich wirklich nicht zu fürchten. Es sind rein heilende Spirits die nur zur Lösungsfindung agieren. Spirits haben zwar keinen Körper mehr, sind aber dennoch sehr polare Wesen und haben Temperament. Meine spirituellen Begleiter sprechen fast ausschließlich in isiZulu (Sprache der Zulu) oder Englisch. Ich erkläre danach genau, was geschehen ist, und welcher Rat zur Lösung des Problems erteilt wurde. 

 

Manchmal braucht es subtilere Mittel und ich benutze dafür verschiedene traditionelle Utensilien zur Lösungsfindung, wie z.B. Ukuhlola/Amathambo (Knochen).

 

Am Ende kommen wir zu einer Einsicht, ob und wie eine Lösung der Situation herbei geführt werden kann, oder was es braucht, um wieder zu sich selbst zu finden und Heilung zu erfahren. Heilung bedeutet, wieder ganz zum eigenen 0-Punkt zurück zu finden und den Ausgleich herzugstellen, den die gegebene Situation einfordert. Diese Arbeit bindet immer das soziale Umfeld mit ein, in dem man sich befindet. 

 

Meist geht man mit einer Aufgabe wieder nach Hause. Eine Arbeit, die man an sich selbst zu erledigen hat, um wieder zu diesem Ausgleich zu finden. Ich begleite dich über die folgenden Tage dabei, diese Arbeit für dich positiv und gut begleitet zu bewältigen. 

 

Manchmal braucht es ein paar Tage intensivere Begleitung. Manchmal braucht es nur ein Ritual, um etwas abzuschließen oder neue Möglichkeiten zu eröffnen, dann vereinbaren wir dafür einen geeigneten Zeitpunkt. Hin und wieder braucht es Berührung, und ab und an einfach einen heißen Sud auf heißen Steinen. Der Besuch bei einem Sangoma ist auf jeden Fall eine eher unvergesssliche Angelegenheit, und ganz sicherlich eine lebensverändernde, denn sie verändert oftmals den Blick auf unsere sogenannte "Realität" ein wenig;)

 

Am Ende unserer gemeinsamen Zeit kannst du mir dann deinen Ausgleich für die getane Arbeit übergeben. Ein Richtwert für finanziellen Entgelt meiner Arbeit ist 1€ pro Minute meiner Zeit. (Gerne kann ein Teilbetrag auch in Naturalien beglichen werden. Nicht jeder hat die selben finanziellen Möglichkeiten, und doch sollte jedem die Zuwendung zuteil werden, die benötigst wird, um wirklich wieder ganz im Lot zu sein.)

 

Ich widme mich immer nur 2-3 Menschen zur selben Zeit, bis diese ihre Heilarbeit beendet haben. Daher kommt es manchmal zu Wartezeiten von ein paar Tagen.

 

Für eine Terminvereinbarung, sende mir bitte eine SMS oder Whatsapp an die Telefonnummer +43 676 5562907, mit deinem Namen und der Bitte um eine Konsultation. Ich rufe dich dann zurück. Vorgespräche gerne über Whatsapp, Sitzungen halte ich aber nur face-to-face, also in Form einer persönlichen Begegnung ab. 

 

Gerne vermittle ich auch ein günstiges Quartier in der Umgebung, falls eine An- und Abreise aus Distanzgründen am selben Tag nicht möglich ist. 

 

Eine/n Sangoma begrüßt man gewöhnlich mit "Thokoza". Das richtet sich direkt an die Ahnen, nicht an mich persönlich. Und man schüttelt nicht die Hände, sondern klatscht. Das kommt uns in Corona-Zeiten zu Gute, und meine afrikanischen Spirits fühlen sich sehr geehrt. Dann sind sie ganz besonders freundlich gesonnen ;)

 

Thokoza ?? ????

Isabella

----------------

 

ps. mein afrikanischer Name ist übrigens "Gogo Nomoya". Das bedeutet "Großmutter, die mit starkem Wind kommt". Wir Sangoma erhalten immer den Namen des Ahnen oder des helfenden Spirits, der durch uns arbeitet, oder wodurch er sich zeigt und besonders hervor hebt. Die meisten anderen Sangoma nennen mich einfach "Gogo".

 

Du möchtest mehr über meine persönliche Geschichte wissen, und wie ich zur Sangoma wurde? ... Dann kannst du diesem Link folgen...   meine Geschichte

Druckversion Druckversion | Sitemap
Copyright 2019, Isabella Ulrich